Welche Wirkstoffe bei einem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel gemieden werden sollten – und welche nach heutigem Wissensstand unbedenklich sind. Jede Einstufung ist mit Quelle belegt.
Was löst bei G6PD-Mangel am häufigsten eine Hämolyse (Abbau roter Blutkörperchen) bzw. einen Favismus aus? Die Reihenfolge stützt sich auf die aktuelle Studienlage.
Die häufigsten Auslöser einer akuten Hämolyse bei G6PD-Mangel sind keine Arzneimittel.
Die Einteilung folgt der evidenzbasierten CPIC-Leitlinie (Clinical Pharmacology & Therapeutics, 2022/2023).
Belegt hämolyse-auslösend. Bei G6PD-Mangel generell vermeiden.
Mittleres Risiko. Nur unter ärztlicher Überwachung / mit Kontrolle einsetzen.
In normaler therapeutischer Dosis unbedenklich, auch wenn früher oft gewarnt wurde.
Evidenzlage reicht für keine Einstufung aus – im Zweifel Rücksprache mit Arzt/Apotheke.
Herkunft, Datum und Link – nachprüfbar.
Diese Seite dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Das Hämolyse-Risiko ist dosis- und variantenabhängig; bei chronischer hämolytischer Anämie (CNSHA) gelten strengere Regeln.